Kampf-Fertigkeiten

Schwerter

Der Schwertkampf ist die wohl am weitesten verbreitete Form des bewaffneten Kampfes. Allerdings ist dies auch kein Wunder, denn im Gegensatz zu anderen Waffen hat ein Schwert den Vorteil sehr flexibel eingesetzt werden zu können. Sowohl im offenen Feld, also auch in Räumen ist das Schwert keine schlechte Wahl. Lediglich in beängten Gängen ist ein Langschwert vermutlich nicht gerade die beste Waffenvariante. 

Der größte Vorteil eines Schwertkämpfers ist, wie schon genannt, die Flexibilität. Allerdings muss man dazu sagen, dass ein Schwert weder die Reichweite eines Speers, noch die Durchschlagskraft eines Kriegshammers oder einer Kriegsaxt besitzt. So ist ein Schwert zwar in fast jeder Situation gut einsetzbar, hat aber im Vergleich zu spezialisierten Waffen einige Abzüge zu verkaften.

Schwerten können sowohl einhändig, zweihändig, mit einer Zweitwaffe oder einem Schild geführt werden und sind damit im Bezug auf die Nebenhand äußerst breit gefächert, sofern man nicht gerade mit einem Zweihänder oder Claymore agiert. Damit gestalten sich auch die Parademöglichkeiten als zahlreich, was das Schwert zu einer guten Angriffs- und Verteidigungswaffe macht.

 

 

Kriegshammer/Kriegsaxt

Kriegshämmer und Kriegsäxte sind nicht so weit verbreitet wie Schwerter und werden hauptsächlich von körperlich starken Rassen wie Zwergen oder Draconiden benutzt. Beide Varianten sind große, schwere Waffen die in der Regel zweihändig geführt werden, allerdings gibt es auch die Möglichkeit zwei kurzstielige Waffen gleichzeitig zu führen, was allerdings die Reichweite stark einschränkt.

Im Gegensatz zu anderen Waffen sind Kriegshämmer und Kriegsäxte in der Führung eher schwerfälliger und langsamer, entwickeln aber bei einem Treffer die mit Abstand größte Wucht aller Waffen. So reicht meistens ein einziger richtiger Treffer um Knochen zu brechen und selbst schwere Rüstungen bis zur Unkenntlichkeit zu deformieren. Das Haupteinsatzgebiet sind somit Kämpfe in denen schwere Rüstungen zum Tragen kommen, die ein Schwert oder Speer niemals durchringen könnte.

Kriegshämmer und Kriegsäxte sind allem voran schwere Angriffswaffen, die sich nur bedingt für die Parade eigenen. Der Sinn hinter diesen Waffen ist dem Gegner keine großartige Möglichkeit zu geben, einen Gegenangriff zu starten. Denn im Gegensatz zu anderen Waffen lassen sich geschwungene Hämmer oder Äxte kaum parieren, ohne das sie die Deckung relativ mühelos durchschlagen und die einzige Möglichkeit einem Angriff tatsächlich zu entgehen ist diesem entweder auszuweichen oder diesen mit einer magischen Verteidigung abzufangen.

 

 

Speere

Speere sind in der Regel Stichwaffen und weisen die längste Angriffsreichweite aller Nahkampfwaffen auf. Ihr Einsatzgebiet ist für gewöhnlich die Frontlinie einer Armee oder eine enge Passage, durch nur wenige Gegner nebeneinander hindurchpassen. Wobei man zwischen den zwei Varianten des Speers, dem Kurzspeer und dem Langspeer immer unterscheiden sollte.

Langspeere werden wie eine Pieke mit beiden Händen geführt und haben eine deutlich längerer Reichweite als Kurzspeere. Sie sind vor allem dafür gedacht Kavallerie abzufangen und die Frontlinien des Gegners auf Distanz zu halten, womit gleichzeitig der größte Vorteil offenbar wird. Ein Langspeer lässt sich auf eine Distanz einsetzen, auf der alle anderen Nahkampfwaffen noch vollkommen wirkungslos sind. Langspeere sind allerdings nur bedingt dafür geeignet Angriffe zu parieren und hat der Gegner die Angriffsfläche des Speers erst einmal überwunden, hat der Speerträger in der Regel das Nachsehen.

Kurzspeere haben eine geringere Reichweite als Langspeere, sind in der Handhabung allerdings wesentlich flexibler. Sie können beidhändig oder einhändig geführt werden, wobei bei der einhänidgen Variante ein kleiner Rundschild in der anderen Hand üblich ist. Der Umgang mit dem Kurzspeer ist deutlich anspruchsvoller als der Umgang mit dem Langspeer, dafür eignet sich der Kurzspeer allerdings auch deutlich besser für ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Angriff und Verteidigung.

 

 

Dolche

Dolche haben mit Abstand die kürzeste Reichweite aller Nahkampfwaffen, lassen sich dafür allerdings auch mit Abstand am schnellsten führen. Sie eignen sich vor allem für heimliche Arbeit, da sie ohne größere Auffälligkeiten am Körper verborgen werden können. Auch in beengten Räumen, in denen andere Waffen eher unhandlich daherkommen, lassen sich Dolche meist noch exzellent und ohne Probleme führen. Man sollte allerdings zwischen zwei Varianten, dem Langdolch und dem Kurzdolch unterscheiden.

Langdolche ähneln ein wenig einem Kurzschwert und sind eher für den schnellen, offenen Kampf ausgelegt, da sie sich zumindest noch theoretisch für eine Parade gebrauchen lassen, allerdings erfordert eine Parade mit Dolchen einiges an Übungen. Ohnehin werden Langdolche hauptsächlich von Rassen eingesetzt, die sich ohnehin aufgrund ihrer Schnelligeit eher auf das Ausweichen verlassen.

Kurzdolche eignen sich perfekt dazu, sie verborgen am Körper oder in einem Ärmel zu tragen. Sie sind somit die perfekte Waffe für heimliche Angriffe oder Attentate, eigenen sich allerdings aufgrund ihrer extrem kurzen Reichweite kaum für einen offenen Kampf.

 

 

Bogen/Armbrust

Bögen und Armbrüste sind Waffen die sich vornehmlich für den Fernkampf eignen. Beide Varianten können Geschosse über eine große Distanz verschießen, unterscheiden sich aber in einigen Punkten voneinander.

Mit einem Bogen lassen sich mit entsprechender Übung in rascher Folge mehrere Geschosse abgeben, die allerdings meistens nicht die nötige Durchschlagskraft entwickeln um dickere Rüstungen zu durchschlagen. Ein Bogenschütze ist also dazu angehalten, nach den entsprechenden Schwachstellen der Rüstung oder Panzerung ausschau zu halten, um seine Geschosse gewinnbringend ins Ziel zu führen. Bögen werden vor allem gerne von den elfischen Völkern oder Vampiren genutzt, also Wesen deren scharfer Blick die Zielführung erleichtert. Ein Bogen lässt sich auch bedingt im Nahkampf einsetzen, ist allerdings nur dann einigermaßen effektiv, wenn z.B. kleine Klingen an der Außenseite angebracht sind.

Bei einer Armbrust ist die Frequenz der Geschosse deutlich niedriger als bei einem Bogen, allerdings können auch mehrläufige Armbrüste eingesetzt werden, um diesem Umstand zumindest ein wenig entgegen zu steuern. Die Geschosse einer Armbrust entwickeln eine weit höhere Durchschlagskraft als die Geschosse eines Bogens und können auch dickere Rüstungen relativ problemlos durchschlagen. Anders als ein Bogen eigenet sich eine Armbrust allerdings so gut wie gar nicht für den Nahkampf.

 

 

Bestienkampf (Nur für nordische Werwölfe mit entsprechender Fähigkeit!)

Anders als beim bewaffneten Kampf stehen einem nordischen Werwolf anstatt einer Waffe hauptsächlich seine Zähne und Klauen zum Angriff zur Verfügung. Diese Art des Kampfes ist allerdings keinesfalls eine angeborene Fähigkeit, sondern muss genau wie alle Arten des Kampfes trainiert werden.

Der größte Vorteil des Bestienkampfes gegenüber dem bewaffneten Kampf ist seine Variabilität und Agilität. So können die Angriffe ansatzlos und aus beinahe allen Richtungen erfolgen, da für einen Angriff kein besonderer Schwung einer Waffe von Nöten ist. Zusätzlich ist der Werwolf nicht auf eine einzige Waffe angewiesen, sondern kann sowohl Klauen, Zähne als auch seine Körperkraft zum Angriff nutzen.

Ein Nachteil des Kampfes als Bestie ist allerdings die Tatsache, das Klauen und Zähne sich nicht dazu eigenen andere Angriffe mit Waffen zu parieren, so ist der Werwolf zur Verteidigung einzig und allein auf seine Fähigkeit des Ausweichens angewiesen. Zusätzlich sind Zähne und Klauen nur bedingt bis wenig effektiv, wenn dem Werwolf ein Gegner in schwerer Rüstung gegenübersteht.