Akt I (1. Teil) Das Konjunktionsfest
Diese kleine Geschichte beginnt in Aeros, einem Reich mitten im Herzen des Kontinents Zentria. Seit über drei Jahrzehnten geht das Leben der Bürger von Aeros ohne besondere Zwischenfälle seinen gewohnten Gang.
Unter König Penton und seinem Thronfolger Jasoran gedeiht der Handel mit den umliegenden Ländern, etliche Bündnisse mit den verschiedensten Rassen und Wesen sorgen für einen manchmal etwas gespannten, aber stabilen Frieden zwischen den einzelnen Partein. Die Hauptstadt Estilion floriert unter dem Einfluss von Elfen, Menschen und allerlei anderen Wesen und bildet unter den Augen des Königs ein kulturelles Statussymbol der Zusammenarbeit.
Aber auch Abseits dieser Dinge herrscht in Aeros ein angenehmes Gleichgewicht. Dichte Wälder bieten den Waldelfen und den Wesen des Waldes eine Zuflucht, die Hochelfenfestung Vendravor sichert die wichtigsten Handelsrouten rund um die nördliche Landesgrenze, die weite Grasebene wimmelt vor kleinen Dörfern, kleine Inseln vor der Küste laden zur Abgeschiedenheit ein...
Alles in allem herrscht Einigkeit in Aeros und alles ist so, wie es sein sollte.
Ein Umstand, der sich schon bald gravierend ändern wird...
Und an diesem Punkt betreten jene Personen die Bühne, in deren Händen sich schon bald weit mehr als nur das Schicksal von Aeros wiederfinden wird.
Akt I (2.Teil) Ein Riss durch Raum und Zeit
Das Konjunktionsfest endete in einer gewaltigen Katastrophe. Große Teile der Hauptstadt Estilion wurden zerstört und das Fest vollkommen verwüstet. König Penton und viele seiner Vertrauten wurden von den umherfliegenden Trümmern erschlagen und auch für viele der Gäste kam jede Hilfe zu spät.
Die Überlebenden der Explosion sahen sich kurze Zeit später einer silbernen Barriere gegenüber, die einen nicht unbedeutenden Teil von Aeros, inklusive des Festgeländes und der zerstörten Haupstadt, einzuschließen schien.
Und gerade als man dachte es könnte nicht noch Schlimmer kommen, entlud sich ein gleißender Lichtblitz im Inneren der Barriere und schickte die meisten Anwesenden in eine kurze Ohnmacht…
(An dieser Stelle endete das Eröffnungsevent. Der Chatverlauf kann im Forum noch einmal nachgelesen werden)
Als die Anwesenden endlich wieder zu sich kommen, bietet sich ihnen ein grotesker Anblick. Das Festgelände ist gänzlich von Vegetation überwuchert und die wenigen Stände und Zelte, die die Explosion mehr oder weniger unbeschadet überstanden, sind vollkommen verwittert und verfallen.
Auch die Trümmer der nahen Hauptstadt sind mit Pflanzen überwuchert und gleichen mehr einer alten Ruine, als einer Stadt die erst vor kurzem zerstört wurde.
Allgemein scheint es so, als wären seit der Katastrophe nicht ein paar Augenblicke, sondern Jahrzehnte vergangen. Seltsamerweise scheinen die lebenden Wesen in der Barriere davon allerdings gänzlich unberührt.
Dieser Umstand scheint allerdings nur die Spitze des Eisberges zu sein. Am Himmel, knapp unter der noch immer bestehenden Barriere zeigt sich eine Art weißer Riss in der Luft, der mit jedem Tag anzuwachsen scheint. Auch das Wetter spielt vollkommen verrückt und wechselt scheinbar willkürlich zwischen wüstenähnlichen Bedingungen und bitterkalten Schneestürmen.
Und als wäre das alles nicht schon schlimm genug, öffnen sich immer wieder an scheinbar zufälligen Orten innerhalb der Barriere kleinere Risse, durch die nicht selten seltsame Wesen und Kreaturen ihren Weg in das Innere der Barriere finden.
Was den Überlebenden bleibt sind viele Fragen und kaum Antworten…Was hat diese Katastrophe ausgelöst und was ist im Inneren der Barriere geschehen?…Und vielleicht die wichtigste Frage von allen…Gibt es einen Ausweg aus der Barriere, bevor der Riss am Himmel zu groß wird, oder sind die Überlebenden im Inneren tatsächlich hilflos ihrem Schicksal ausgeliefert?
Bei der Erforschung der Bibliothek ist die Gruppe auf ein verschlüsseltes Tagebuch und ein seltsames, riesiges Teleskop gestoßen. Dessen Funktion ist allerdings noch ungeklärt, möglicherweise gibt das Tagebuch weitere Hinweise, sobald es entschlüsselt ist.
Zusätzlich ist die Gruppe auf eine seltsame Kreatur gestoßen, die allerdings kein größeres Interesse an den Anwesenden zu haben schien und nun im Land umherwandert. Ob die Kreatur tatsächlich feindlich gesonnen ist, ist allerdings noch nicht ganz klar.